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Sicher, PROFESSOR BOTTLENECK, alias Rolf Heimann, Jahrgang 1948, ist ein Purist, ein Traditionalist. Den Hut tief ins Gesicht gezogen, die Harmonika im Gestell vor dem Mund, die Dobro - diese schillernde Harley-Davidson unter den Gitarren - in den Armen: nicht nur die Optik, nein, auch der Sound könnten aus einer verräucherten Honkey-Tonk-Kneipe des Mississippi-Delta der 30er Jahre stammen.
Und dennoch: Das ist weißer Blues, der sich afro-amerikanischen Wurzeln verdankt. Er trägt die Tradition von Legenden wie Robert Johnson, Kokomo Arnold, Peetie Wheatstraw. aber auch Muddy Waters und Slim Harpo fort. Und auch die eigenen Kompositionen von PROFESSOR BOTTLENECK lassen den Blues hier und heute lebendig werden und bleiben - stets privat, immer realistisch, nie ohne Hoffnung.
Die aktuelle CD "Rolling Bones", "Southern Belle", sowie "Baby, please" (in audiophiler Direkteinspielung) und "All Shades of Blues" (live/akustik/ Duo mit Frank Born, Harp) liegen vor.
1996 und 1998 hielt sich in den Südstaaten der USA auf, wo er u.a. mit dem Harpvirtuosen JUKE JOINT JOHNNY Auftritte absolvierte und die dortige Szene mit seinem ehrlichen "Feeling" beeindruckte. Dort konnte er die Power des authentischen Blues neu tanken und bringt sie direkt zu seinen hiesigen Fans. Originelle Bearbeitungen von Südstaaten-Klassikern wie Blind Willie Johnson und Robert Johnson oder der „Sacred Steel“-Tradition gehören zum Markenzeichen vom .
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